Hanf - Öl

Das Öl enthält keine Stoffe mehr, die einen Rausch auslösen könnten. Es ist THC frei

Das Hanföl wird aus den Samen des Hanfes gewonnen. Hanföl kann als Speiseöl in der täglichen Ernährung verwendet werden. Das Besondere an Hanföl sind die unhesättigten Fettsäuren.Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren, die durch tierische Fette aufgenommen werden, sind die ungesättigten Fettsäuren sehr gesundheitsfördernd. Bei den ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man wiederum essenzielle und nicht essenielle Fettsäure. Essenziele sind Fettsäure, die nicht vom Körper selbst hergestellt werden können, die der Organismus allerdings zum reibungslosen Funktionieren braucht.

Linolsäure und Alpha-Linolsäure (Omega-3-Fettsäure) gehören dazu und sind beide im Hanföl enthalten. Aber auch die medizinisch wirksame Gamma-Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) ist im Hanföl enthalten. Hanföl enhält die beiden Fettsäuren in einem vorteilhaften Verhältnis von 3 : 1 und ist deshalb zur lang-fristigen Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes der essenzielen Fettsäuren in unserem Körper geeignet.

Eine Menge von 15 bis 20 g ( 3 - 4 Teel.) Hanföl pro Tag deckt den Bedarf an beiden Fettsäuren vollständig.

Hanföl kann Fettstoffwechselstörungen ausgleichen, bei Neurodermitis innerlich und äußerlich Linderung schaffen,entzündungshemmend und immunstimulieren bei Arthritis wirken, bei Herzkreislauferkrankungen und chronischen Entzündungen, wie z.B. Blasen- und Darmentzündungen, kann Hanföl die Erkrankung positiv beeinflussen. Das Prämenstruelle Syndron, also die Beschwerden, die 7 - 10 Tage vor der Mentruation beginnen und mit der Regelblutung wieder verschwinden, haben sich durch die Einnahme von 5 g Hanföl täglich die Beschwerden, wie Brustschmerzen und psychiscche Belastungen gebessert. Auch bei Hautproblemen kann Hanföl, in Verbindung mit einem kurzen Sonnenbad( 10 Minuten in der Morgen- oder Abendsonne) eine positive Wirkung haben.

Das Hanföl darf nicht als Frittier- oder Bratenfett verwendet werden, da es sich sonst bei diesen hohen Temperatur zersetzen würde. Ansonsten können Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen, z.B. zum Salat, in Gemüse oder Müsli, als Dressing, u.v.m.

Hanföl-Salatdressing: 3 Essl. Hanföl, 1 Teel. Balsamico-Essig, 1 Teel. Zitronensaft, 1 Knoblauchzehe, je nach Geschmack ein wenig frischen Ingwer, Salz, Pfeffer und frische Kräuter. Knoblauch, Ingwer und Kräuter fein hacken und mit den anderen Zutaten vermischen. Passt zu allen grünen Salaten oder auch Bittersalaten wie Löwenzahn oder Rucola.

 

 

 

 

 

 

Vogelmiere: Vitamin C Spender für den Salat

 

Salbei als besondere Note